Riskante Fugen - Befahrbarkeit der Serrahnstraße für Rollatoren und Rollstühle unzureichend
Wer sich derzeit mit Rollstuhl oder Rollator durch die Serrahnstraße bewegen möchte, sollte Vorsicht walten lassen – in zahlreichen breiten und tiefen Fugen können sich die Räder festhaken. In einem Antrag forderte die Bergedorfer Linksfraktion auf der Bezirksversammlung am 25.09.25 die umgehende Beseitigung der Schäden.
Den genauen Wortlaut des Antrags lest ihr hier.
Ab September 2021 wurde die Serrahnstraße durch verschiedene Maßnahmen umgestaltet. So wurde die Straße beispielsweise neu mit glatt geschliffenen Pflastersteinen versehen. Inzwischen zeigen sich deutliche Schäden an der Straße. Viele Pflastersteine sind an den Seiten bzw. den Ecken durch Abbrüche beschädigt.
„Für Menschen, die aufgrund von Einschränkungen auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesen sind, ist der Zustand der Oberfläche unzumutbar“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion. „Hier muss dringend gehandelt werden.“
Laut der Bezirksamtsleiterin wurden die Fugen in der Serrahnstraße im letzten Monat zwei Mal „geschwemmt“. Das Ergebnis war aber nicht nachhaltig.
„Hier muss eine dauerhafte Lösung gesucht werden“, sagte Johann Graßhoff und befürwortete die Überweisung des Antrags in den Verkehrsausschuss.
Einstimmig wurde der Antrag in den Ausschuss Verkehr und Inneres überwiesen. Wir bleiben am Thema dran und berichten weiter.

