Strukturen der Straßensozialarbeit im Bezirk erhalten!
In die November-Bezirksversammlung haben wir einen Antrag zum Erhalt der Straßensozialarbeit im Bezirk Bergedorf eingereicht: „Versorgungslücken in der Straßensozialarbeit verhindern – Hilfen für obdachlose Menschen in Bergedorf sichern“.
Den genauen Wortlaut lest ihr hier.
Dazu sagt unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Johan Graßhoff: „Das Konzept zur Neukonzeption der Straßensozialarbeit sieht langfristig einen Ausbau der bezirklichen Straßensozialarbeit vor. Der Ausbau soll aber zunächst nur in drei Bezirken erfolgen - für die anderen Bezirke, wozu auch Bergedorf gehört, gibt es weder einen Zeitplan noch eine gesicherte Finanzierung. Damit droht eine mehrjährige Versorgungslücke, über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen der Straßensozialarbeit könnten ersatzlos wegfallen.“
Johan Graßhoff macht weiterhin deutlich: „Das vorliegende Konzept verfehlt in zentralen Punkten die Prinzipien und Standards professioneller Straßensozialarbeit. Es ist ein Rückschritt – fachlich, politisch und ethisch.“
Der Antrag wurde nach der Debatte in der Bezirksversammlung in den Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration (SGI) überwiesen. Im Januar soll dort mit einem Referenten oder einer Referentin aus der Fachbehörde das Thema weiterbewegt werden.

