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            <title>DIE LINKE. Bezirksverband Bergedorf: RSS-Feed</title>
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            <copyright>DIE LINKE. Bezirksverband Bergedorf</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 04:50:57 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:08:38 +0200</pubDate>
                <title>Rennradfahren auf dem Elbdeich: Kopf hoch! Aber reicht das?</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/rennradfahren-auf-dem-elbdeich-kopf-hoch-aber-reicht-das-1/</link>
                
                <description>Immer wieder fahren Rennradfahrer*innen auf dem Elbdeich gegen parkende Autos und verletzen sich teilweise schwer. Jetzt soll ein Verkehrsversuch zeigen, ob Warnhinweise helfen. Aber reicht das? Wäre es nicht sinnvoll, die vermeidbare Gefahrenquelle zu beseitigen?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bezirksversammlung Bergedorf hat am 27.08.2026 einen Verkehrsversuch beschlossen. Geprüft werden sollen unter anderem farbige „Kopf hoch“-Piktogramme und Rüttelstreifen. Der Versuch soll fachlich begleitet und ausgewertet werden. Gleichzeitig wird ein Pkw-Halteverbot abgelehnt. In einem Änderungsantrag forderte die Linksfraktion eine Ausweitung des Versuchs.</p>
<p>„Falls der Verkehrsversuch nicht ausreichend zu einer Reduzierung der Unfallzahlen beiträgt, möchten wir eine einschneidendere Stufe der Maßnahmen“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion. „Auch wenn parkende Autos nicht unmittelbar zur Unfallursache beitragen, kann ihre Entfernung in kritischen Bereichen ein notwendiger Schritt sein.“&nbsp;</p>
<p>Parkende Autos gegen Rennradfahrer*innen? Es sollte hier nicht ein Gegeneinander geben, sondern eine Suche nach geeigneten und sinnvollen Maßnahmen um Gefahren abzuwenden. Seit Jahren verletzen sich Radrennfahrer*innen schwer, weil sie gegen geparkte Autos fahren. Es ist wichtig, hier in alle Richtungen offen zu sein. Einerseits sollten Verkehrsteilnehmende so fahren, dass die Straße sicher überblickt wird. Andererseits darf die Politik bei einer Häufung schwerer Unfälle durchaus fragen, ob eine vermeidbare Gefahrenquelle beseitigt werden kann.</p>
<p>Der Änderungsantrag wurde abgelehnt. Wir bleiben am Thema dran.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 10:42:55 +0200</pubDate>
                <title>Kaufhaus sucht neue Aufgabe </title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/kaufhaus-sucht-neue-aufgabe-1/</link>
                
                <description>Die Linksfraktion stellte einen erfolgreichen Antrag für eine kreative Zwischenlösung. Christin Feiler-Siegert stellt einige Möglichkeiten vor. Habt ihr weitere Ideen? Schreibt uns per Email an: linksfraktion(at)dielinke-bergedorf.de
</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 21:02:30 +0200</pubDate>
                <title>Hitzewelle in Bergedorf</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/hitzewelle-in-bergedorf-1/</link>
                
                <description>...oder doch Klimawandel? Christin Feiler-Siegert spricht über fehlenden Hitzeschutz in der Innenstadt. </description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:48:10 +0200</pubDate>
                <title>Zwischenlösung mit Wirkung: Kultur im alten Karstadthaus</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/zwischenloesung-mit-wirkung-kultur-im-alten-karstadthaus-1/</link>
                
                <description>Mitten im Sachsentor steht das ehemalige Karstadt-Kaufhaus seit langem leer. Nun hat die Stadt das alte Haus gekauft, aber bis die Planungen für das Haus abgeschlossen sind, werden Jahre vergehen. Also Zeit für eine Zwischenlösung! Wir stellten einen erfolgreichen Antrag auf der Bezirksversammlung vom 25.06.26. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den Wortlaut des Antrags lest ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009769" target="_blank" rel="noreferrer"><u>hier.&nbsp;</u></a></p>
<p>„So eine Zwischenlösung könnte ein Kulturhaus auf Zeit sein“, sagt Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion. „Anstatt das Gebäude ungenutzt verfallen zu lassen, könnten dort Künstlerinnen und Künstler ausstellen, Musikgruppen proben, Theater- und Musikveranstaltungen stattfinden, ein Handwerkermarkt oder eine Markthalle Einzug halten. Auch die Nutzung durch einen sozialen Träger wäre denkbar.“</p>
<p>Ein solches Kulturhaus hätte mehrere Vorteile: Es bringt Leben in die Innenstadt, zieht Besucher an und gibt gleichzeitig lokalen Kulturschaffenden eine Bühne. Gerade in einer Zeit, in der viele Innenstädte unter leerstehenden Geschäften leiden, sind kreative Zwischennutzungen erfolgreiche Lösungen für den ganzen Stadtteil.&nbsp;</p>
<p>„Natürlich bedarf es verschiedenster Voraussetzungen, die mit Kosten verbunden sind und in den verantwortlichen Gremien geklärt werden müssen“, sagt Johan Graßhoff weiter. „Wir freuen uns durch unseren Antrag das Verfahren angestoßen zu haben und freuen uns besonders auf einen kulturellen Anlaufpunkt im Herzen Bergedorfs.“</p>
<p>Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, Grüne, CDU und natürlich der Linken angenommen. Wir berichten weiter.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:07:55 +0200</pubDate>
                <title>Abpflastern? Leider nicht in Bergedorf!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/abpflastern-leider-nicht-in-bergedorf-1/</link>
                
                <description>Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet. So ungefähr könnte das Motto des von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) ins Leben gerufene „Abpflastern-Wettbewerb 2026“ zumindest für Bergedorf lauten, denn passiert ist so gut wie nichts. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Das Ziel des Wettbewerbs ist es, in den Bezirken möglichst viel versiegelte öffentliche Flächen zu entsiegeln. Als Preis winkt die Auszeichnung mit dem „goldenen Spaten“ für den Bezirk, der am meisten abpflastert.</p>
<p class="text-justify">Hinsichtlich des Stadtklimas ist das eine gute Idee, deshalb hat unsere Fraktion im Juni 2025 einen Antrag (<a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1008849" target="_blank" rel="noreferrer">22/410</a>) in die Bezirksversammlung eingebracht, um das Thema hier zu bewegen und den „goldenen Spaten“ nach Bergedorf zu holen.&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Die Antwort des Bezirksamtes war ernüchternd: Personal- und/oder Finanzressourcen seien bei dem Wettbewerb nicht hinterlegt, so dass <i>„die Umsetzung zusätzlicher Maßnahmen im Rahmen der Kampagne mit dem vorhandenen Budget nur sehr eingeschränkt umsetzbar sind“</i>. Wir haben noch einmal nachgefragt (<a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009641" target="_blank" rel="noreferrer">22/767.01</a>) und es kam heraus, dass in Bergedorf mit der Fläche des „Ginkgo-Platzes“ vor dem Bergedorfer Bahnhof gerade einmal ein Gelände hinsichtlich einer Entsiegelung vom Bezirksamt geprüft wurde und das ohne weitere Umsetzung bisher. Der Grund ist, dass die Behörde die Bezirksämter halt nicht für diesen Wettbewerb mit Ressourcen ausstattet, die bei den Ämtern eh knapp sind.</p>
<p class="text-justify">Da stellt sich die Frage, wie ernst es die Behörde mit diesem Wettbewerb wirklich meint oder ob das Ganze nicht eher eine PR-Nummer aus dem Hause Fegebank bleibt.</p>
<p>Wir werden das Thema weiter im Umweltausschuss der Bezirksversammlung bewegen.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 21:04:32 +0200</pubDate>
                <title>Teilschließung des Klinikum Boberg - Umzug zum UKE </title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/teilschliessung-des-klinikum-boberg-umzug-zum-uke-1/</link>
                
                <description>Seit heute ist es offiziell: Der Akutbereich des Klinikum Boberg wird auf das Gelände des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf  (UKE)  ziehen. Damit verschwindet ein wichtiger Teil der Notfallversorgung aus Bergedorf. Das ist eine fatale Entscheidung, die das kleine Bethesda-Krankenhaus nicht wird auffangen können. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir kritisieren diese Entscheidung des Senats und der Krankenhausleitung aufs Schärfste“, sagt Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Bergedorfer Linksfraktion. „Das Klinikum Boberg ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in Hamburgs Osten und zudem einer der größten Arbeitgeber der Region. Diese Entscheidung über die Köpfe hinweg von Arbeitnehmenden und der betroffenen Bevölkerung ist einfach unfassbar und nicht hinzunehmen.“</p>
<p>Das BG-Klinikum Boberg beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende, die in den Entscheidungsprozess so gut wie nicht eingebunden wurden. Auch die Bergedorfer Bevölkerung wurde &nbsp;ohne umfassende Informationen vor vollendete Tatsachen gestellt. Wie geht es mit der Gesundheitsversorgung in Bergedorf weiter? Nach der Schließung der Notfallversorgung in Geesthacht, platzt der Akutbereich am Bethesda aus allen Nähten und jetzt soll auch Boberg innerhalb der nächsten zehn Jahre verlagert werden. Zusätzlich wird Bergedorfs Bevölkerung durch den neuen Stadtteil Oberbillwerder weiter anwachsen.&nbsp;</p>
<p>„Wir werden diese Entscheidung nicht hinnehmen“, sagt Johan Graßhoff. „Wir fordern eine Einbeziehung der Bevölkerung und der Beschäftigten in die weitere Planung. Wir fordern eine öffentliche Informationsveranstaltung mit dem Vorstandsvorsitzenden des BG-Klinikums und Vertretern der Sozialbehörde, damit die Bürger*innen ins Boot geholt werden.“</p>
<p>Wir berichten weiter.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 06:53:42 +0200</pubDate>
                <title>Brandmauer adé? Wer hat den AfD-Kandidaten gewählt?</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/brandmauer-ade-wer-hat-den-afd-kandidaten-gewaehlt-1/</link>
                
                <description>Im Fachausschuss „Haushalt und Vergabe“ der Bergedorfer Bezirksversammlung stand die Wahl des Ausschussvorsitzes an. Der Kandidat der AFD erhielt vier von neun Stimmen. Drei Stimmen kommen von anderen Parteien. Bröckelt die Brandmauer?</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die HIntergründe</strong></p>
<p>Bei der konstituierenden Sitzung des Fachausschusses Haushalt und Vergabe stand die Wahl des Ausschussvorsitzes an. Nach dem sogenannten Zugriffsverfahren fiel das Vorschlagsrecht für den Vorsitz zwar an die AfD. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass die Mitglieder des Ausschusses verpflichtet wären, den vorgeschlagenen Kandidaten auch zu wählen.</p>
<p>Die Zahlen der geheimen Abstimmung werfen deshalb Fragen auf: Von insgesamt neun Stimmen im Ausschuss (CDU: 3, SPD: 3, Grüne: 1, Die Linke: 1, AfD: 1) erhielt der AfD-Kandidat vier Stimmen. Da die AfD selbst nur über eine Stimme verfügt, müssen mindestens drei weitere Ausschussmitglieder aus anderen Fraktionen den Kandidaten unterstützt haben.</p>
<p>Damit stellt sich eine unbequeme Frage:&nbsp;<br><i>Wie belastbar ist die viel beschworene Brandmauer zur AfD eigentlich noch?</i></p>
<p>Wer dem AfD-Kandidaten seine Stimme gegeben hat, lässt sich aufgrund der geheimen Wahl nicht feststellen. Spekulationen verbieten sich. Fest steht jedoch: Drei Vertreter*innen demokratischer Fraktionen waren bereit, einen AfD-Politiker in ein wichtiges Amt zu wählen.</p>
<p>Für uns ist klar: Ein AfD-Mitglied werden wir niemals in ein solches Amt wählen. Die AfD steht für Ausgrenzung, Nationalismus und die Spaltung der Gesellschaft. Wer ihr zusätzliche politische Legitimation verschafft, trägt dazu bei, ihre Positionen weiter zu normalisieren.</p>
<p>Am Ende scheiterte der AfD-Kandidat trotz der vier Stimmen an der erforderlichen Mehrheit. In einem weiteren Wahlgang wurde anschließend ein SPD-Kandidat zum Ausschussvorsitzenden gewählt.</p>
<p>Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack. Die Abstimmung zeigt, dass die Abgrenzung zur AfD offenbar nicht von allen Ausschussmitgliedern gleichermaßen ernst genommen wird. Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Positionen zunehmend gesellschaftsfähig gemacht werden sollen, braucht es eine klare Haltung und keine stillschweigende Unterstützung.</p>
<p>Für uns bleibt deshalb unverändert: Eine Zusammenarbeit mit der AfD ist ausgeschlossen. Demokratie, Vielfalt, Offenheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt müssen der gemeinsame Maßstab aller demokratischen Fraktionen bleiben.</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:15:16 +0200</pubDate>
                <title>Ohne Strom steht das Leben still</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/ohne-strom-steht-das-leben-still-1/</link>
                
                <description>Strom ist für uns alle selbstverständlich. Doch jedes Jahr geraten Haushalte in Zahlungsschwierigkeiten. Bei 331 Bergedorfer Haushalten wurde im Jahr 2025 der Strom abgestellt. Das wollten wir nicht hinnehmen und stellten einen Antrag zur Abschaffung von Strom- und Gassperren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Strom- und Gassperren abschaffen – Überall und in Bergedorf –&nbsp;<a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009654" target="_blank" rel="noreferrer">hier könnt ihr unseren Antrag im Wortlaut lesen.</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Was passiert, wenn der Strom abgeschaltet wird?</strong><br>Die Folgen einer Stromsperre sind dramatisch: Keine funktionierenden Kühlschränke, kein Kochen, kein Internet, keine Handys oder Laptops können aufgeladen werden, keine Emails…. Ohne Strom ist ein normales Leben heutzutage nicht mehr möglich. „Das ist ein unzumutbarer Zustand, der nicht sein darf“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bergedorfer Linksfraktion. „Stromversorgung ist eine Grundvoraussetzung für eine gesellschaftliche Teilhabe.“</p>
<p><strong>Wenn das Licht ausgeht, wird Armut sichtbar</strong><br>Alle Menschen haben ein Grundrecht auf ein menschenwürdiges Leben. Eine Strom-und Gassperre ist keine akzeptable Möglichkeit, sondern es müssen andere Lösungen gesucht werden, wie z. B. Stundungen, Ratenzahlungen und besonders der Ausbau von Unterstützungsprogrammen, wie die Schuldnerberatung oder Härtefallfonds.&nbsp;</p>
<p>Der Antrag der Linksfraktion wurde in den Fachausschuss für Soziales überwiesen. Wir berichten weiter.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 12 May 2026 12:24:00 +0200</pubDate>
                <title>Infoschilder in der Kurt-A.-Körber-Chaussee endlich aufgestellt!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/infoschilder-in-der-kurt-a-koerber-chaussee-endlich-aufgestellt-1/</link>
                
                <description>Sieben Jahre hat es gedauert, mit immer wiederkehrenden Anfragen der Linksfraktion und vielen Diskussionen in der Bezirksversammlung, aber jetzt stehen sie: die Infotafeln zur NS-Vergangenheit von Kurt-A.-Körber. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar 2019 wurde auf Initiative der Linksfraktion in der Bergedorfer Bezirksversammlung die Aufstellung von Infotafeln in der Kurt-A.-Körber-Chaussee beschlossen. Die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam heißt es, in diesem Fall sogar sehr langsam, aber jetzt sind die Schilder aufgestellt.&nbsp;</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg“, sagte Christin Feiler, Vorsitzende der Bergedorfer Linksfraktion. „Viele Menschen haben sich hier aktiv und unermüdlich eingesetzt und endlich wurde der Beschluss umgesetzt.“</p>
<p>Kurt A. Körber gilt im öffentlichen Bild als erfolgreicher Unternehmer und bedeutender Mäzen auch gerade für den Raum Bergedorf. Weniger bekannt ist seine Verstrickung in das nationalsozialistische Wirtschaftssystem. Diese Infotafeln zur Biografie Körbers sind ein wichtiger Schritt zu historischer Transparenz.</p>
<p>Lest zu dem Thema auch hier:</p>
<p><a href="https://www.dielinke-bergedorf.de/index.php?id=92632&amp;no_cache=1&amp;tx_news_pi1%5bnews%5d=445591&amp;tx_news_pi1%5bcontroller%5d=News&amp;tx_news_pi1%5baction%5d=detail" target="_blank">Kurt A. Körber – Mäzen mit dunkler Vergangenheit</a></p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Tue, 05 May 2026 11:35:59 +0200</pubDate>
                <title>Einmal Museum für alle, bitte!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/einmal-museum-fuer-alle-bitte-1/</link>
                
                <description>Sorry Museum, aber wir sind nicht reich: Die Linksfraktion stellte einen Antrag in der Bezirksversammlung am 30.04.26 für einen festen Tag im Monat mit freiem Eintritt in Bergedorfer Museen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den Wortlaut des Antrags lest ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009591" target="_blank" rel="noreferrer">hier.</a>&nbsp;</p>
<p>Heute mal ein spontaner Museumsbesuch im Bergedorfer Schloss - klingt eigentlich nach einer richtig guten Idee mit ein bisschen Kunst, ein bisschen Geschichte oder was sonst so auf uns zu kommt. Doch dann fällt der Blick auf die Eintrittspreise und schon kommen die Zweifel. Vielleicht ist es dort ganz langweilig und verstaubt, vielleicht interessiert es mich doch nicht so, vielleicht kann ich das Geld lieber anders besser ausgeben, für einen Falafel-Döner zum Beispiel…</p>
<p>Ein Tag geht auf Bergedorf sein Nacken.</p>
<p>Klar, Museen müssen sich finanzieren. Ausstellungen entstehen nicht von allein, und hinter den Kulissen arbeiten viele Menschen daran, Kultur erlebbar zu machen. Trotzdem stellt sich die Frage: Sollte der Zugang zu Kunst und Wissen nicht leicht sein und vor allem auch für alle mit kleinem Geldbeutel?</p>
<p>Wir hätten da eine einfache Idee: <strong>ein fester Tag im Monat mit freiem Eintritt</strong>.</p>
<p>Das hätte gleich mehrere Vorteile. Zum einen bekommen alle, die sich den Eintritt nicht leisten können, die Möglichkeit zu einem kostenlosen Museumsbesuch. Kultur wird zugänglich und genau das wollen wir doch alle. Zum anderen ist dies auch ein Vorteil für das Museum selbst: Mehr Besucher*innen bedeuten mehr Aufmerksamkeit, mehr Gespräche und vielleicht auch mehr Menschen, die beim nächsten Mal wiederkommen – dann vielleicht sogar mit Ticket.</p>
<p>Ein kostenloser Museumstag wäre auch einfach eine gute Werbung. Wer einmal merkt, dass ein Museum gar nicht so „langweilig“ ist, kommt eher wieder – vielleicht das nächste Mal mit Freund*innen oder Familie. So entsteht aus einem kostenlosen Besuch langfristig echtes Interesse und vermutlich auch mehr Einnahmen durch Eintrittstickets – Das wäre also ein echter Marketing-Hit.</p>
<p>Andere Museen in Hamburg zeigen längst, dass es funktioniert. „Der erste Donnerstag geht auf uns“ von der Hamburger Kunsthalle ist ein erfolgreiches Konzept mit hohen Besucherzahlen.&nbsp;</p>
<p>Der Antrag wurde in den Kulturausschuss überwiesen. Wir bleiben am Thema dran.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 20:44:55 +0200</pubDate>
                <title>Wohngeldzahlung stark verspätet – Wir fordern Transparenz</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/wohngeldzahlung-stark-verspaetet-wir-fordern-transparenz-1/</link>
                
                <description>Wohngeld wird in Bergedorf ca. 4-5 Monate zu spät ausgezahlt. Die Bergedorfer Linksfraktion forderte in der Bezirksversammlung am 26.03. eine genaue Auswertung der Gründe. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Laut der Verwaltung ist eine spezifische Datenerfassung und -auswertung zurzeit technisch bzw. digital nicht möglich. Ein „Fachverfahren“ müsste dazu entwickelt werden. Derzeit ist ein derartiges Fachverfahren in Arbeit, so dass es einfach und so gut wie kein Aufwand wäre, wichtige Auswertungskomponenten einzuarbeiten. &nbsp;</p>
<p>„Wir fordern, dass das Fachverfahren für Wohngeldanträge so konzipiert wird, dass eine systematische und bezirksscharfe Auswertung wichtiger Daten zukünftig möglich ist“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Bergedorfer Linksfraktion. „Wir wollen wissen, in welcher sozialen Lage die Menschen in Bergedorf sind.&nbsp;Nur mit belegbaren Zahlen kann hier frühzeitig gegengesteuert werden.“</p>
<p>Folgende Daten sollten erfasst werden:&nbsp;</p><ul class="list-normal"><li>Die Anzahl der aktuell in Bearbeitung befindlichen Wohngeldanträge,</li><li>die durchschnittliche Bearbeitungsdauer im Bezirk,</li><li>die Anzahl der vorläufigen Bewilligungen nach § 26a Wohngeldgesetz,</li><li>die Gründe für die Ablehnung von Wohngeldanträgen,</li><li>Fälle von Mietrückständen oder drohendem Wohnungsverlust während der Bearbeitungszeit,</li><li>die priorisierten Bearbeitungen aufgrund sozialer Härtefälle.</li></ul><p>Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD und CDU abgelehnt. Wir bleiben am Thema dran.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lest dazu auch unseren <a href="https://www.dielinke-bergedorf.de/aktuelles/news/wenn-die-hilfe-zu-spaet-kommt-wohngeld-in-bergedorf/" target="_blank">Artikel vom 05.03.26 „Wenn die Hilfe zu spät kommt“</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 21:36:54 +0200</pubDate>
                <title>Kostenloser Freiraum für Jugendliche wichtig</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/kostenloser-freiraum-fuer-jugendliche-wichtig-1/</link>
                
                <description>Erfolgreicher Antrag der Bergedorfer Linksfraktion: Öffnung der Schulhöfe nach Schulschluss. Christin Feiler-Siegert, Vorsitzende der Linksfraktion, erläutert die Hintergründe.</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:53:49 +0100</pubDate>
                <title>Mehr Raum für Jugendliche: Schulhöfe nach dem Unterricht öffnen!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/mehr-raum-fuer-jugendliche-schulhoefe-nach-dem-unterricht-oeffnen-1/</link>
                
                <description>Kostenlose Aufenthaltsorte für Jugendliche sind wichtig. Sie fördern soziale Kontakte, beugen Vereinsamung vor und bieten gute Freizeitmöglichkeiten. Die Bergedorfer Linksfraktion forderte deshalb in einem erfolgreichen Antrag in der Bezirksversammlung vom 26.06.26, alle Schulhöfe in Bergedorf nach dem Unterricht zu öffnen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Neun Schulen in Bergedorf schließen ihre Schulhöfe nach dem Unterricht“, sagte Christin Feiler-Siegert, Vorsitzende der Linksfraktion. „Bergedorfs Jugendliche benötigen diesen Raum.“ Den genauen Antragstext lest ihr&nbsp;<a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009513" target="_blank" rel="noreferrer">hier.</a>&nbsp;</p>
<p>Im Jugendhilfeausschuss am 24.02.2026 berichteten Jugendliche von ihrem Wunsch nach Orten, in denen sie sich ohne Konsumzwang treffen und aufhalten können. Im Gespräch erklärten die Jugendlichen, was sie brauchen: Orte ohne Konsumzwang, zum Sichaufhalten, zum Lernen, und auch wichtig dabei sind kostenlose Toiletten. Das Körberhaus wurde positiv benannt und besonders auch die Schulhöfe.&nbsp;</p>
<p>Christin Feiler-Siegert sagte weiter: „Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit Freiraum zu schaffen, denn der Schulhof existiert bereits: Er liegt zentral im Viertel und bietet Bänke, Sportfelder sowie freie Flächen zum Ausruhen.“</p>
<p>Geöffnete Schulhöfe am Nachmittag können eine Lücke füllen: Jugendliche können sich dort treffen, erledigen Hausaufgaben gemeinsam oder spielen Basketball – und das alles kostenlos. Das fördert den Zusammenhalt und bietet einen geschützten Treffpunkt für alle.</p>
<p>Punkt 2 und 3 des Antrags wurde mit den Stimmen der Grünen, der CDU und der Linken angenommen. Wir bleiben am Thema dran.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 20:22:30 +0100</pubDate>
                <title>8. März zum Feiertag machen</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/8-maerz-zum-feiertag-machen-1/</link>
                
                <description>Gleichberechtigung? Fehlanzeige!
Deshalb ist es wichtig ein Zeichen zu setzen: Der 8. März soll Feiertag werden! </description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 18:04:58 +0100</pubDate>
                <title>Wenn die Hilfe zu spät kommt – Wohngeld in Bergedorf</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/wenn-die-hilfe-zu-spaet-kommt-wohngeld-in-bergedorf-1/</link>
                
                <description>Das Wohngeld soll Menschen mit geringem Einkommen entlasten und steigende Mietkosten abfedern. Doch viele Antragstellerinnen und Antragsteller kämpfen mit einem gravierenden Problem: 4 BIS 5 MONATE WARTEZEIT bei der Bearbeitung der Anträge sind normal. Mit einem Antrag forderte die Bergedorfer Linksfraktion Transparenz und Unterstützung bei finanziellen Engpässen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Wohnen wird gerade in Hamburg immer teurer und viele Menschen sind auf das Wohngeld angewiesen“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken. „Bei Mietrückständen kann schnell die Kündigung drohen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“ Den Wortlaut des Antrags lest ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009433" target="_blank" rel="noreferrer">hier.</a>&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Um sozialen Härten frühzeitig zu begegnen ist es wichtig, folgende Daten künftig systematisch zu erfassen und auszuwerten: Gründe für die Ablehnung von Wohngeldanträgen, Fälle von Mietrückständen oder drohendem Wohnungsverlust während der Bearbeitungszeit und die soziale Situation der Antragstellenden. Weiter sollen Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, wie z. B. die vorläufige Bewilligung der Wohngeldanträge bei akuter finanzieller Notlage.&nbsp;</p>
<p>Laut der Verwaltung ist die Datenerfassung und -auswertung der oben genannten Punkte zurzeit technisch bzw. digital nicht möglich. Ein „Fachverfahren“ müsse dazu entwickelt werden. Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass im heutigen digitalen Zeitalter eine digitale Abfrage nicht möglich ist? Wir bleiben am Thema dran und fragen weiter nach.</p>
<p>Der Antrag wurde punktweise abgestimmt. Der Punkt drei zu den „Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten“ wurde einstimmig angenommen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 12:15:31 +0100</pubDate>
                <title>Erfolgreicher Antrag: 8. März endlich zum Feiertag machen!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/erfolgreicher-antrag-8-maerz-endlich-zum-feiertag-machen-1/</link>
                
                <description>Der 8. März steht seit über 100 Jahren für den Kampf um die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen: das Frauenwahlrecht, den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Beruf sowie den fortdauernden Einsatz gegen Diskriminierung und soziale Ungleichheit. Die Linksfraktion Bergedorf forderte in einem Antrag diesen Tag endlich zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Realität zeigt, dass die Gleichberechtigung weiterhin keine Selbstverständlichkeit ist“, sagte Christin Feiler-Siegert, Vorsitzende der Linksfraktion. „Berlin (seit 2019) und Mecklenburg-Vorpommern (seit 2023) haben den 8. März als gesetzlichen Feiertag eingeführt. Hamburg sollte diesem Beispiel folgen.“ (Den genauen Wortlaut des Antrags lest ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009437" target="_blank" rel="noreferrer">hier.</a>)</p>
<p>In einer heftigen Debatte forderten die Frauen von SPD, Grünen und der Linken ein klares politisches Zeichen für die Anerkennung von Frauenrechten.&nbsp;Der 26.02.26 ist der Equal-Pay-Day. Bis zum heutigen Tage haben Frauen quasi ohne Bezahlung gearbeitet. Die Forderung gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit ist noch lange nicht erfüllt. Abgeordnete der CDU fielen durch starke Unruhe, höhnische Zwischenrufe bis hin zu persönlichen Beleidigungen auf.&nbsp;</p>
<p>Ein derartiges Verhalten ist nicht zu tolerieren.&nbsp;</p>
<p>Der Antrag wurde mit den Stimmen der Grünen, der SPD und der Linken angenommen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 18:02:57 +0100</pubDate>
                <title>Mitreden unerwünscht? Rederecht für Inklusionsbeirat in Bergedorf</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/mitreden-unerwuenscht-rederecht-fuer-inklusionsbeirat-in-bergedorf-1/</link>
                
                <description>Nach einer heftigen Debatte in der Bergedorfer Bezirksversammlung am 29.01.26 um das Rederecht für den Inklusionsbeirat Bergedorf, sah es erst einmal nicht gut aus für die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Nun konnte aber unter Einbeziehung aller Parteien eine sinnvolle Einigung erzielt werden. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Menschen mit Behinderung haben mit Hürden und Barrieren zu kämpfen, die für andere Menschen nicht immer sichtbar sind“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Bergedorfer Linksfraktion. „Deshalb ist es wichtig, dass der Inklusionsbeirat in allen Fachausschüssen sprechen kann.“</p>
<p>Nach den sehr kontroversen Diskussionen in der letzten Bezirksversammlung konnte nun auf dem Hauptausschuss am 12.02.26 eine Einigung erzielt werden: Der Inklusionsbeirat erhält ein permanentes Rederecht im Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration. In allen anderen Ausschüssen hat der Beirat das Recht Stellungnahmen zu versenden und diese mündlich vorzustellen und zu erläutern.&nbsp;</p>
<p>„Dies ist ein bedeutender Schritt für Bergedorf, da jetzt Menschen mit Behinderung öffentlich gehört werden und ihre Aspekte aktiv einbringen können“, sagte Johan Graßhoff.&nbsp;</p>
<p>Die Grundforderung nach einem Rederecht in allen Ausschüssen bleibt für uns bestehen. Wir bleiben am Thema dran.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Hintergrundinfos:</i></p>
<p><strong>Was ist ein Inklusionsbeirat?</strong></p>
<p>Ein Inklusionsbeirat ist ein beratendes Gremium, das sich für die Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen einsetzt. Er berät Politik und Verwaltung bei Entscheidungen, die Menschen mit Behinderungen betreffen.</p>
<p>Ein Inklusionsbeirat kann zum Beispiel:</p><ul class="list-normal"><li>Stellungnahmen zu Bauprojekten abgeben bezüglich Barrierefreiheit</li><li>Mitwirken bei der Gestaltung von Nahverkehr, Bildung oder Freizeitangeboten</li><li>auf Probleme aufmerksam machen und Verbesserungsvorschläge einbringen</li><li>die Interessen von Menschen mit Behinderungen öffentlich vertreten</li></ul>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 11:37:42 +0100</pubDate>
                <title>Transparenz ist wichtig - Christin Feiler-Siegert zum Namensgeber des Körberhauses</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/transparenz-ist-wichtig-christin-feiler-siegert-zum-namensgeber-des-koerberhauses-1/</link>
                
                <description>Transparenz zur NS-Vergangenheit ist gerade heute wichtig - heute, wo die extrem rechten Kräfte erstarken. Die Linke Bergedorf forderte in einem Antrag Infotafeln vor dem Körberhaus um über die Vergangenheit von Kurt A. Körber aufzuklären. Christin Feiler-Siegert erläutert die Hintergründe. </description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 11:55:27 +0100</pubDate>
                <title>Kurt A. Körber – Mäzen mit dunkler Vergangenheit</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/kurt-a-koerber-maezen-mit-dunkler-vergangenheit-1/</link>
                
                <description>Das Körberhaus ist ein öffentlicher Raum mit blindem Fleck: Über die NS-Vergangenheit des Namensträgers wird nichts sichtbar gemacht. Die Bergedorfer Linksfraktion forderte auf der Bezirksversammlung am 29.01.26 in ihrem Antrag, die Installation von Infotafeln vor dem Körberhaus.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Den Wortlaut des Antrags könnt ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1009362" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a> lesen.&nbsp;</p>
<p>Kurt A. Körber gilt im öffentlichen Bild als erfolgreicher Unternehmer und bedeutender Mäzen auch gerade für den Raum Bergedorf. Weniger bekannt – und im Körberhaus bislang nicht sichtbar – ist seine Verstrickung in das nationalsozialistische Wirtschaftssystem. Gerade an einem öffentlichen Bildungsort wirft dieses Schweigen Fragen auf. Infotafeln zur Biografie Körbers wären ein notwendiger Schritt zu historischer Transparenz.</p>
<p>„Kurt A. Körber war Mitglied der NSDAP und Geschäftsführer eines Unternehmens, dass Zwangsarbeiter eingesetzt hat. Es ist gerade in unserer Zeit wichtig seine Schattenseiten aufzuzeigen“, sagte Johan Graßhoff, stellvertretender Vorsitzender der Bergedorfer Linksfraktion.</p>
<p>Die historische Forschung zeigt, dass Führungskräfte in solchen Betrieben Teil eines Systems waren, das wirtschaftlich vom NS-Regime profitierte und zu dessen Stabilisierung beitrug. Auch wenn Kurt A. Körber nicht als ideologischer NS-Täter oder direkter Verantwortlicher für Gewaltverbrechen bekannt ist, war er in Strukturen eingebunden, die ohne Ausbeutung und menschenverachtende Entrechtung nicht funktioniert hätten.</p>
<p><strong>Dialog braucht Offenheit</strong></p>
<p>Dass das KörberHaus ein Ort des Dialogs sein will, spricht nicht gegen, sondern für Infotafeln. „Wer demokratische Debatten fördern möchte, sollte auch bereit sein, die eigene Geschichte offenzulegen“, sagte Johan Graßhoff. Schweigen oder Auslassungen erzeugen den Eindruck von Verdrängung und schwächen das Vertrauen in Institutionen, die sich Aufklärung und Bildung zum Ziel gesetzt haben.</p>
<p><strong>Erinnerung als Stärke</strong></p>
<p>Infotafeln im KörberHaus wären ein Zeichen historischer Reife. Sie würden zeigen, dass eine demokratische Gesellschaft in der Lage ist, Verdienste und problematische Vergangenheiten gemeinsam zu betrachten. Gerade an einem Ort, der Dialog fördern will, sollte sichtbar werden: Verantwortung beginnt dort, wo Geschichte nicht verschwiegen wird.</p>
<p>Der Antrag der Linksfraktion wurde mit den Stimmen von SPD und Grünen und natürlich den Linken in den Kulturausschuss überwiesen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
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                <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:12:45 +0100</pubDate>
                <title>Strukturen der Straßensozialarbeit im Bezirk erhalten!</title>
                <link>https://www.dielinke-bergedorf.de/fraktion/fraktion-in-aktion-1/news/strukturen-der-strassensozialarbeit-im-bezirk-erhalten-1/</link>
                
                <description>In die November-Bezirksversammlung haben wir einen Antrag zum Erhalt der Straßensozialarbeit im Bezirk Bergedorf eingereicht: „Versorgungslücken in der Straßensozialarbeit verhindern – Hilfen für obdachlose Menschen in Bergedorf sichern“.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Den genauen Wortlaut lest ihr <a href="https://sitzungsdienst-bergedorf.hamburg.de/bi/___tmp/tmp/45081036/2PI0WynGe3MJXdCL6FkoWdnDxhm2SYN4DyIvy2Sm/WgpJeBrTL/1277086.pdf" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">hier.</a></p>
<p class="text-justify">Dazu sagt unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Johan Graßhoff: „<i>Das Konzept zur Neukonzeption der Straßensozialarbeit sieht langfristig einen Ausbau der bezirklichen Straßensozialarbeit vor. Der Ausbau soll aber zunächst nur in drei Bezirken erfolgen - für die anderen Bezirke, wozu auch Bergedorf gehört, gibt es weder einen Zeitplan noch eine gesicherte Finanzierung. Damit droht eine mehrjährige Versorgungslücke, über Jahrzehnte gewachsenen Strukturen der Straßensozialarbeit könnten ersatzlos wegfallen.</i>“&nbsp;</p>
<p class="text-justify">Johan Graßhoff macht weiterhin deutlich: „<i>Das vorliegende Konzept verfehlt in zentralen Punkten die Prinzipien und Standards professioneller Straßensozialarbeit. Es ist ein Rückschritt – fachlich, politisch und ethisch.</i>“</p>
<p class="text-justify">Der Antrag wurde nach der Debatte in der Bezirksversammlung in den Fachausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration (SGI) überwiesen. Im Januar soll dort mit einem Referenten oder einer Referentin aus der Fachbehörde das Thema weiterbewegt werden.</p>]]></content:encoded>
                
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