Erfolgreicher Antrag: 8. März endlich zum Feiertag machen!
Der 8. März steht seit über 100 Jahren für den Kampf um die politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rechte von Frauen: das Frauenwahlrecht, den gleichberechtigten Zugang zu Bildung und Beruf sowie den fortdauernden Einsatz gegen Diskriminierung und soziale Ungleichheit. Die Linksfraktion Bergedorf forderte in einem Antrag diesen Tag endlich zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen.
„Die Realität zeigt, dass die Gleichberechtigung weiterhin keine Selbstverständlichkeit ist“, sagte Christin Feiler-Siegert, Vorsitzende der Linksfraktion. „Berlin (seit 2019) und Mecklenburg-Vorpommern (seit 2023) haben den 8. März als gesetzlichen Feiertag eingeführt. Hamburg sollte diesem Beispiel folgen.“ (Den genauen Wortlaut des Antrags lest ihr hier.)
In einer heftigen Debatte forderten die Frauen von SPD, Grünen und der Linken ein klares politisches Zeichen für die Anerkennung von Frauenrechten. Der 26.02.26 ist der Equal-Pay-Day. Bis zum heutigen Tage haben Frauen quasi ohne Bezahlung gearbeitet. Die Forderung gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit ist noch lange nicht erfüllt. Abgeordnete der CDU fielen durch starke Unruhe, höhnische Zwischenrufe bis hin zu persönlichen Beleidigungen auf.
Ein derartiges Verhalten ist nicht zu tolerieren.
Der Antrag wurde mit den Stimmen der Grünen, der SPD und der Linken angenommen.

