Mehr Raum für Jugendliche: Schulhöfe nach dem Unterricht öffnen!

Kostenlose Aufenthaltsorte für Jugendliche sind wichtig. Sie fördern soziale Kontakte, beugen Vereinsamung vor und bieten gute Freizeitmöglichkeiten. Die Bergedorfer Linksfraktion forderte deshalb in einem erfolgreichen Antrag in der Bezirksversammlung vom 26.06.26, alle Schulhöfe in Bergedorf nach dem Unterricht zu öffnen.

„Neun Schulen in Bergedorf schließen ihre Schulhöfe nach dem Unterricht“, sagte Christin Feiler-Siegert, Vorsitzende der Linksfraktion. „Bergedorfs Jugendliche benötigen diesen Raum.“ Den genauen Antragstext lest ihr hier. 

Im Jugendhilfeausschuss am 24.02.2026 berichteten Jugendliche von ihrem Wunsch nach Orten, in denen sie sich ohne Konsumzwang treffen und aufhalten können. Im Gespräch erklärten die Jugendlichen, was sie brauchen: Orte ohne Konsumzwang, zum Sichaufhalten, zum Lernen, und auch wichtig dabei sind kostenlose Toiletten. Das Körberhaus wurde positiv benannt und besonders auch die Schulhöfe. 

Christin Feiler-Siegert sagte weiter: „Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit Freiraum zu schaffen, denn der Schulhof existiert bereits: Er liegt zentral im Viertel und bietet Bänke, Sportfelder sowie freie Flächen zum Ausruhen.“

Geöffnete Schulhöfe am Nachmittag können eine Lücke füllen: Jugendliche können sich dort treffen, erledigen Hausaufgaben gemeinsam oder spielen Basketball – und das alles kostenlos. Das fördert den Zusammenhalt und bietet einen geschützten Treffpunkt für alle.

Punkt 2 und 3 des Antrags wurde mit den Stimmen der Grünen, der CDU und der Linken angenommen. Wir bleiben am Thema dran.